Befall erkennen – Monitoring in der Schädlingsbekämpfung
Ein Schädlingsbefall wie Kakerlaken, Mäuse oder Motten stellt nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern kann auch Gesundheitsrisiken und hohe Kosten verursachen. Entscheidend ist daher: Je früher der Befall erkannt wird, desto einfacher und günstiger lässt er sich bekämpfen. Die wichtigste Methode dafür ist das Monitoring.
Was bedeutet Monitoring in der Schädlingsbekämpfung?
Unter Monitoring versteht man die gezielte Überwachung und Kontrolle von Schädlingen mithilfe spezieller Hilfsmittel. Diese Verfahren dienen nicht direkt der Bekämpfung, sondern der Früherkennung und Befallsanalyse. Wichtige Monitoring-Systeme sind:

- Klebefallen gegen Schädlinge: Mit Lockstoffen versehen, dokumentieren sie zuverlässig die ersten Anzeichen eines Kakerlakenbefalls.
- Pheromonfallen: Besonders wirksam gegen Insekten wie Lebensmittelmotten, da sie durch Duftstoffe angelockt werden.
- Köderstationen für Mäuse und Ratten: Sie zeigen Aktivität an, ohne sofort zu töten – ein wichtiges Werkzeug im Nager-Monitoring.

Anzeichen für einen Schädlingsbefall durch Monitoring
Die Auswertung von Monitoringfallen liefert klare Hinweise auf das Ausmaß des Problems:
- Einzelne Insekten in der Falle → Hinweis auf beginnenden Befall.
- Zunehmende Fangzahlen → eindeutige Befallsentwicklung.
- Lokal begrenzte Aktivität → Quelle des Befalls eingrenzen.
Zusätzlich sollten Sichtkontrollen durchgeführt werden, um Kotspuren, Fraßschäden, Häutungsreste oder typische Gerüche zu erkennen. So entsteht ein vollständiges Bild des Befalls.
Warum ist Monitoring so wichtig?
Ein professionelles Schädlings-Monitoring hat gleich mehrere Vorteile:
- Frühwarnsystem: Schädlinge werden entdeckt, bevor sie sich stark vermehren.
- Gesetzliche Pflicht: In vielen Branchen wie der Lebensmittelproduktion ist Monitoring vorgeschrieben.
- Dokumentation: Ergebnisse werden festgehalten und können jederzeit ausgewertet werden.
- Gezielte Maßnahmen: Bekämpfung kann punktgenau dort erfolgen, wo Aktivität nachgewiesen wird – ohne flächendeckend Chemie einzusetzen.
Fazit – Schädlingsbefall erkennen durch Monitoring
Das Erkennen von Kakerlaken und anderen Schädlingen mithilfe von Klebefallen, Pheromonfallen und Monitoringfallen ist der wichtigste Schritt, um einen Befall zuverlässig einzuschätzen. Nur so wird sichtbar, ob ein Schädlingsbefall vorliegt, wie stark er ist und wo er sich entwickelt. Mit dieser Methode können rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden – effizient, nachhaltig und kostensparend.